Kletterausfahrt in die Fränkische – ein Tag zwischen Fels, Genuss und guter Gesellschaft

Text und Bilder: Kerstin und Marion

Am 2. Mai machte sich eine bunt gemischte Truppe von neun Kletterbegeisterten der DAV Sektion Buchen – Andreas, Christian, Danny, Jens, Kerstin, Marion, Sebastian, Simone, Stefan – auf den Weg in die Fränkische Schweiz. Treffpunkt war – wie so oft und immer wieder gut – bei der altbekannten Oma Eichler, wo die letzten Vorbereitungen getroffen und die Vorfreude spürbar wurde.

Von dort ging es zu Fuß in knapp einer Viertelstunde zum Saufels, der sich an diesem Tag als perfektes Ziel für unsere Gruppe erwies. Die Leistungsniveaus waren so vielfältig wie die Routen selbst: Vom gemütlichen 3er bis hin zur knackigen 8- wurde alles abgeklettert. Die Routennamen waren – passend zum Fels – eher „schweinisch“… ob beim Frischling, Rennschwein Rüdi Rüssel, Ferkels großes Abenteuer oder dem Hängebauchschwein – jeder fand seine persönliche Herausforderung und so mancher auch eine neue Grenze. Für so einige war das Highlight hier weniger „ferkelig“ – Tod dem Clipstick fiel zwar namentlich eher raus, hatte es aber dem einen und der anderen ganz schön angetan. Schön auch, dass die Gruppe an diesem Tag ihren persönlichen „lebenden Clipstick“ dabei hatte, der so manche Kletterei erst möglich machte.

Nachdem am Saufels ausgiebig geklettert, gesichert, angefeuert und ausprobiert wurde, konnten einige nicht genug bekommen und so ging es für eine Paarung weiter zum Zehnerstein und eine weitere Gruppe zog weiter zu den Leupoldsteiner Wänden. Doch dort zeigte sich schnell: Wir waren nicht die Einzigen mit dieser guten Idee für den fortgeschrittenen sonnigen Samstag. Entsprechend knapp war der Platz am Fels, und so blieb uns letztlich nur eine kleine Ecke – genug immerhin für zwei letzte, lohnende Abschlussrouten; neue Projekte für den nächsten Besuch wurden schon mal vorgemerkt.

Den perfekten Ausklang fand der Tag schließlich – wie so oft – im Gasthof Herbst in Betzenstein. Bei Schäufele, frischem Spargel und Sauerbraten ließen wir die Erlebnisse Revue passieren, tauschten Geschichten aus und genossen die wohlverdiente Stärkung.

Mit müden Armen, zufriedenen Gesichtern und einem letzten Blick auf die fränkische Felskulisse fuhren wir schließlich in den Sonnenuntergang, zurück Richtung Odenwald.

Kurz gesagt: Schön war’s – und schreit nach Wiederholung.