Geschrieben KI unterstützt von Marion Kraus
Am Wochenende ging es für einige von uns an den Achensee – die Vorfreude auf die gemeinsame Ausfahrt war sehr groß. Unser Ziel für Samstag: der Fünf-Gipfel-Klettersteig im Rofangebirge.
Da die meisten bereits am Donnerstag angereist waren, konnte der Freitag schon bestens genutzt werden. Michael, Lisa, Katrin und Andreas machten sich zum Sportklettern oberhalb der Bergstation der Rofanbahn auf und genossen dort, die sehr gut abgesicherten Routen vom dritten bis zum siebten Schwierigkeitsgrad.
Marion und Danny sammelten beim Mehrseillängenklettern im Gramai ordentlich Höhenmeter und genossen dabei beeindruckende Ausblicke und jede Menge schöne Kletterei.
Nach einem aktiven Tag durfte die Abkühlung natürlich nicht fehlen. Wir genossen ein kühles Bad im Achensee und ein leckeres Abendessen, vom Italiener um die Ecke , gemeinsam auf der Badeplattform. Bei Sonnenuntergang, guten Gesprächen und traumhaftem alpinem Panorama ließen wir den Tag ausklingen und freuten uns auf morgen.
Am Samstag trafen wir uns schon früh an der Talstation, um möglichst zeitig in den Klettersteig starten zu können. Der Fünf-Gipfel-Klettersteig zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Klettersteigen im Rofangebirge. Er verbindet die fünf Gipfel Haidachstellwand (2.192 m), Rosskopf (2.246 m), Spieljoch (2.236 m), Seekarlspitze (2.261 m) und den Hochiss (2.299m) miteinander und bietet immer wieder spektakuläre Tiefblicke auf den türkisblauen Achensee und das mächtige Karwendelgebirge auf der gegenüberliegenden Seeseite, sowie auf die markanten Gipfel des Rofangebirges. Bei guter Fernsicht reicht der Blick sogar bis zum Wilden Kaiser, zu den Zillertaler Alpen und stellenweise bis zum Alpenhauptkamm.
Allerdings fordert die Tour mit ihrem langen Zustieg, zahlreichen Auf- und Abstiegen und den ausgesetzten Passagen auch eine gute Kondition. Die sommerliche Hitze machte uns selbst auf rund 2.000 Metern zusätzlich zu schaffen.
Am Einstieg angekommen war die Vorfreude riesig. Jeder konnte selbst entscheiden, welche und wie viele Gipfel er mitnehmen wollte – so konnte jeder die Tour ganz nach den eigenen Kräften gestalten.
Das Schöne war zu sehen, wie jeder über sich hinausgewachsen ist. Ob erster Klettersteig, persönlicher Lieblingsgipfel oder die Tour über (fast) alle Gipfel – jeder konnte stolz auf seine Leistung sein. Die Freude über das Erreichte war allen deutlich anzusehen und genau das machte dieses Wochenende so besonders.
Nach der Tour stärkten uns noch gemeinsam auf der Hütte, bevor es zurück ins Tal ging. Dort wartete schon die wohlverdiente Erfrischung: Ein Sprung in den Achensee durfte natürlich nicht fehlen und war nach den schweißtreibenden Touren und hohen Temperaturen, der perfekte Abschluss des Tages.
Wir waren eine großartige Truppe, hatten jede Menge Spaß zusammen, haben viel gelacht und ein unvergessliches Wochenende in den Bergen verbracht.
Am Sonntag ging es schließlich mit vielen schönen Erinnerungen, müden Beinen und einem breiten Grinsen im Gesicht wieder nach Hause. Eines ist sicher: Die Vorfreude auf die nächste gemeinsame Vereinsausfahrt ist jetzt schon riesig!

